Last Updated on 15 Juli 2025 by Maelle
Der Sicherungskasten ist das Herzstück der elektrischen Anlage Ihres Hauses. Er verbindet die Stromleitungen des Energieversorgers und versorgt alle Stromkreise in Ihrem Haus mit Strom. Der Schaltkasten beherbergt auch die wichtigsten Sicherheitseinrichtungen des Systems – die Leistungsschalter –, die jeden Stromkreis vor Überlastungen und anderen Gefahren schützen.
Ein Schaltkasten ist ein überraschend einfaches System, das dennoch durch verschiedene Probleme beeinträchtigt werden kann – von fehlerhafter Installation über Witterungseinflüsse und Sonneneinstrahlung bis hin zu schlichter Veralterung. Alle Probleme mit dem Schaltkasten sollten von einem qualifizierten Elektriker diagnostiziert und behoben werden. Hier sind jedoch einige häufige Gründe, warum Sie einen Schaltkasten oder eines seiner Teile reparieren oder austauschen müssen. Beschädigte Versorgungskabel Die Kabel, die vom Strommast zur tragenden Struktur Ihres Hauses führen, liegen in der Verantwortung des Energieversorgers. Für das Kabelbündel zwischen der Stütze und dem Schaltkasten (das sogenannte SEC, für Service-Entrance Cable) sind Sie verantwortlich. Probleme können abgenutzte oder beschädigte Isolierungen, lose Kabel, beschädigte oder fehlende Kabelbinder oder Verankerungen am Übergang vom SEC zum Zähler oder Schaltkasten sein. Alle diese Probleme erfordern eine sofortige Reparatur.
Übermäßige Feuchtigkeit
Wasser und Elektrizität sind ein ebenso tödliches Duo wie Feuer und Benzin. Sollte durch ein Wasserleck oder ein Abflussproblem Wasser in Ihr Panel eindringen oder in dessen Nähe gelangen, halten Sie sich vom Panel fern und rufen Sie einen Fachmann. Wasser oder übermäßige Feuchtigkeit im Panel kann sich durch Rostflecken am Gehäuse oder weiße, kreideartige Korrosion an der Verkabelung und anderen Metallteilen bemerkbar machen. Wassergeschädigte Panels müssen oft ausgetauscht werden.

Unsachgemäße Verkabelung

Fehlerhafte oder nachlässige Installationen können zu zahlreichen Problemen in Schaltschränken führen, die repariert werden müssen. Die häufigsten Gefahrenquellen sind überdimensionierte Sicherungen (z. B. eine 20-Ampere-Sicherung auf einem 15-Ampere-Stromkreis), zwei Doppelstromkreise auf einem einpoligen Sicherung (ein Versuch, Platz zu sparen), zweipolige Sicherungen, die zwei Einzelstromkreise versorgen, und sich in der Mitte des Panels kreuzende Kabel. Diese Probleme können ernsthafte Risiken bergen, sind aber relativ einfach zu beheben. Fehlerhafte Herstellung
Im Laufe der Jahre haben einige Hersteller von Elektrogeräten mit ihren Panels Probleme in Haushalten verursacht. Zu den Problemen im Zusammenhang mit defekten Schalttafeln gehören Sicherungen, die nicht wie vorgesehen auslösen, Sicherungen, die herausfallen oder leicht beschädigt werden können, und unsachgemäße Installationen aufgrund nicht standardisierter Konstruktionen (und mangelnder Produktkenntnis des installierenden Elektrikers). Wenn Ihnen ein Elektriker oder Hausinspektor sagt, dass Ihre Schalttafel unbedingt ausgetauscht werden muss, liegt ihm wahrscheinlich nicht die Arbeitssicherheit am Herzen. Holen Sie sich jedoch eine zweite Meinung ein, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Unterversorgte oder überlastete Schalttafel Jeder Schaltschrank bietet nur begrenzten Platz für Leistungsschalter und eine maximale Nennleistung (in Ampere). Ältere Sicherungskästen boten typischerweise 60 Ampere, gefolgt von Standard-Leistungsschalterkästen mit 100 Ampere. Heutzutage werden für die meisten Neubauten und Renovierungen 200-Ampere-Schaltschränke empfohlen. Wenn bei Ihrem Erweiterungs- oder Renovierungsprojekt neue Stromkreise hinzugefügt werden müssen, müssen Sie möglicherweise auf einen größeren Schaltschrank umsteigen. Die geringen Mehrkosten für ein Upgrade auf einen 200-Ampere-Schaltschrank anstelle eines 150-Ampere-Modells lohnen sich, damit Ihnen in Zukunft nicht der Platz oder der Strom ausgeht.
