Last Updated on 15 Juli 2025 by Maelle
Die Kanalisation ist für die Entsorgung von Abwasser unerlässlich, da es die Umwelt stark belastet und es nahezu unmöglich ist, es so wie es ist, in die Natur einzuleiten.
Fast alle Häuser sind an ein öffentliches Abwassersystem, die sogenannte Kanalisation, angeschlossen, und der Hausbesitzer muss sich daran anschließen. Manche Häuser befinden sich in Gebieten ohne Kanalisation, sodass die Eigentümer der betroffenen Häuser eigene Sanitäranlagen, wie beispielsweise eine Klärgrube, installieren müssen.

Eine Klärgrube ist ein individuelles Abwassersystem, das es Eigentümern von Häusern ohne Anschluss an die Kanalisation ermöglicht, ihr Abwasser zu entsorgen. Die Installation eines Abwassersystems erfordert regelmäßige Wartung, da sonst die Gefahr schwerwiegender Probleme mit unangenehmen Gerüchen und Überläufen besteht. Um all diesen unvermeidlichen Problemen vorzubeugen, gibt es einige Richtlinien zu befolgen und bestimmte Wartungsarbeiten an Ihrer Klärgrube durchzuführen.
Laut den Experten des belgischen Unternehmens SD Débouchage, das auf die Entleerung von Klärgruben spezialisiert ist, muss für eine einwandfreie Funktion einer Klärgrube darauf geachtet werden, dass sie nicht überfüllt ist. Dies kann zu einem Überlaufen und in der Folge zu verschiedenen Problemen, darunter unangenehmen Gerüchen, führen. Was also tun, wenn eine Klärgrube überläuft? Was die Einhaltung der Normen betrifft, ist eine Klärgrubenentleerung unerlässlich. Füllt der Schlamm mehr als die Hälfte des Kanals, ist dieser voll. Liegt der Schlammpegel deutlich über der Hälfte des Tanks, ist die Wahrscheinlichkeit einer Verstopfung hoch. Daher muss die Klärgrube identifiziert werden, um festzustellen, ob eine Verstopfung vorliegt. Im Falle eines Überlaufs ist der Einsatz eines Fachmanns unumgänglich. Vereinbaren Sie einen Termin mit einem auf Abwasserreinigung spezialisierten Unternehmen, um den überschüssigen Schlamm aus dem Kanal zu entfernen. Was ist eine Klärgrubenentleerung?
Die Kanalentleerung muss jährlich regelmäßig durchgeführt werden. Es handelt sich um eine obligatorische Wartung, die von einem zertifizierten Fachmann durchgeführt werden muss, der über alle notwendigen Werkzeuge und Kenntnisse für eine erfolgreiche Beseitigung verfügt. Wie oft sollte eine Klärgrube geleert werden?
Eine Klärgrube sollte durchschnittlich alle vier Jahre geleert werden. Um festzustellen, ob dieser Eingriff erforderlich ist, muss das Schlammvolumen überprüft werden. Ein Fachmann greift ein, wenn der Schlammpegel 50 % der Klärgrube oder mehr beträgt, um unangenehme Gerüche zu vermeiden. Kleinere Kläranlagen führen diese Entleerung jedoch bereits ab einem Drittel der Klärgrube durch. Die Kosten für diese Entleerung liegen zwischen 150 und 300 €.

Weitere Warnsignale für eine mögliche Verstopfung Ihrer Klärgrube: Das Auftreten von unangenehmen Gerüchen in Ihrem Haus oder am Standort der Klärgrube im Garten, Eine verstopfte Toilette, Langsamer Abwasserabfluss Rückfluss von Schmutzwasser mit ungewöhnlichen Geräuschen in Toilette, Badewanne, Dusche, Waschbecken und Spülbecken Schritt für Schritt:
Nach der Beseitigung der Verstopfung muss das für die Entleerung zuständige Unternehmen mehrere Kontrollen durchführen:
Zuerst muss die Klärgrube sofort wieder mit Wasser gefüllt werden, um eine Verdichtung und Zerkleinerung des Bodens zu vermeiden.
Im zweiten Schritt wird etwas Schlamm im Abfluss belassen, um bestimmte Bakterien abzufangen, die nach der Wiederinbetriebnahme der Klärgrube die Wasseraufbereitung reaktivieren.
Nach Abschluss der Arbeiten muss das zuständige Unternehmen eine Bescheinigung vorlegen. Der Fachmann muss daher einen Beleg erstellen, der Folgendes enthält:
Name des Unternehmens und Name des Fachmanns


Zulassungsnummer und Gültigkeitsdatum
Kontaktdaten des Standorts der Klärgrube
Datum der Entleerung
- Art der verwendeten Produkte
